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Darf’s auch ein bisschen mobile sein?

Smartphone-Apps

Wenn wir mit unseren Smartphones nicht nur telefonieren, sondern auch surfen, spielen und organisieren, scheint es naheliegend auch mit ihnen zu lernen. Weil es bislang jedoch an Ideen und Strategien fehlt, liegen Wunsch und Wirklichkeit des betrieblichen Mobile Learning noch weit auseinander. Dabei ist das Internet bereits voll von aufschlussreichen Lösungsvorschlägen.

Klar wollen wir Mobile Learning! Aber wofür eigentlich?
Wie in der Medien- und Internetbranche üblich, haben auch die E-Learning-Akteure ständig Angst einen wichtigen Trend zu verpassen. Daher sprechen sich schon einmal alle pauschal für Mobile Learning aus ohne überhaupt zu wissen was sie damit anfangen sollen. Der wichtigste Merksatz lautet hier wohl, dass Mobile Learning nicht einfach eine abgespeckte Form herkömmlicher WBTs darstellt, sondern ganz eigene Möglichkeiten bietet. Andrew Jackson erklärt, dass mobiles Lernen vor allem dabei helfen kann bereits Gelerntes besser zu behalten. In den Wochen nach einem Seminar oder einem WBT können die Lernenden bspw. kleinen Wiederholungseinheiten, Videos oder Qizze auf ihren Smartphones empfangen. Auch können sie in kurzen Fragebögen Rückmeldungen zu ihrem Lernerfolg geben und bei Bedarf noch einmal mit dem Trainer in Kontakt treten. Zu ergänzen wäre noch die Möglichkeiten einer gezielten Förderung des Lerntransfers im Arbeitsalltag. Eventuell könnten die Lernenden schon während des Trainings an ihrem ganz persönlichen Mobile Content mitarbeiten, den sie dann am Arbeitsplatz empfangen.

Und wie setzen wir das jetzt um?
Ist eine begründete Entscheidung für Mobile Learning gefallen, bleibt die Frage nach der geeigneten Umsetzung. Skip Marshall beschreibt drei grundlegende Schritte um das betriebliche Lernen zu “mobilisieren”. Erstens sollten die Unternehmen klären über welche mobilen Endgeräte ihre Mitarbeiter verfügen und welche technischen Auflagen damit einhergehen. Denn iOS, Android und BlackBerry stellen unterschiedliche Anforderungen an einen lauffähigen Content. Zweitens sollte ein motivierendes Lernerlebnis kreiert werden, welches den Erwartungen der Lernenden an interaktives Lernen gerecht wird. Gerade Digital Natives sind bei digitalem Content mitunter sehr anspruchsvoll. Drittens sind unternehmensspezifische Anforderungen wie Datenschutz und Arbeitsumgebungen zu beachten. Ganz gleich welche Form das Mobile Learning letztlich annimmt, erfolgreich wird es nur, wenn es gut durchdacht in die Weiterbildungsstrategie des Unternehmens integriert wird.

Bild: mbortolino (istockphoto)

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